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Ngil-Masken der Ntumu

Gabun/Äquatorialguinea, um 1900; Holz, Kaolin, Messing, Pflanzenfasern, Glasperlen, Metalldraht, H: 30,5 cm, 33 cm (ohne Behang) und 76,5 cm; Inv. Nrn.: 7621b, 7621d, 7621c, Geschenk: Hermann Cleve, Akoafim/Kiel, 1914

Die weißen Masken der ngil-Gesellschaft mit ihrem charakteristischen herzförmigen Gesicht, der schmalen Nase und dem kleinen Mund sind weltweit berühmt. Sie waren im Besitz eines hierarchisch gegliederten Männerkultbundes und riefen bei ihrem Erscheinen Angst und Schrecken hervor, denn Aufgabe der Masken war es, Zauberer und Menschen, die die Normen der Gruppe verletzt hatten, dingfest zu machen und zu bestrafen.