Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
Hygienevorschriften.

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Deckelkörbchen der Mi’kmaq

Kanada/USA, 19. Jh.; Birkenrinde, Baumstachelschweinborsten, Federkiele, teilweise gefärbt, Seide, Papier, Ø: 21,5 cm, H: 9 cm; Inv. Nr.: 1137, Geschenk: Herr J. J. Achelius,1895

Die so genannte Quill-Stickerei mit Stachelschweinborsten und Federkielen gehört zu den traditionellen Techniken, mit denen lange vor der Einführung der Glasperlen lederne Kleidungsstücke, Mokassins, Messerscheiden etc. von nordamerikanischen Indianern verziert wurden. Stickerei auf Birkenrinde dagegen war eine rein kommerzielle Tätigkeit; bereits um 1670 wurden Stickereien mit Stachelschweinborsten als Kuriosität nach Frankreich exportiert. Bestickte Schachteln waren eine Erfindung des frühen 19. Jahrhunderts. Die von Natur aus weißen Borsten des Stachelschweins mit ihren dunklen Spitzen wurden häufig mit Pflanzenfarben und ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Anilinfarben eingefärbt. Der Deckel dieses Körbchens, von dem der Henkel verloren gegangen ist, weist ein mosaikartiges, klappsymmetrisches geometrisches Muster auf und zeigt u.a. den doppelten Regenbogen, der zu den ältesten Motiven der Quillarbeiten der Mi’kmaq gehört.