Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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Asien

Asien, der größte Kontinent der Erde, mit einer Vielzahl von Völkern und Kulturen, ist in der Lübecker Sammlung mit den meisten Objekten vertreten. Schwerpunkte bilden die Regionen Zentralund Ostasien. Aber auch aus anderen Teilen des Kontinents stammen bemerkenswerte Sammlungskomplexe, beispielsweise zahlreiche alte und hochwertige buddhistische Bildwerke aus Thailand – hauptsächlich Geschenke der dort um 1900 tätigen Herren Wilhelm Brehmer, Ernst Spethmann und Leutnant z.S. Eschenburg – sowie Masken aus Sri Lanka und eine 1912 erworbene Sammlung von den Großen Andamanen-Inseln.

Der Zentralasienbestand der Völkerkundesammlung ist herausragend. Er rekrutiert sich in erster Linie aus einer Vielzahl von Gegenständen, die Richard Karutz auf drei Sammel- und Forschungsreisen in die heutigen Staaten Kasachstan, Turkmenistan und Usbekistan (1903, 1905 und 1909) zielgerichtet und systematisch für eine Präsentation im Museum zusammengetragen hat. Dazu gehören u.a. eine kasachische Jurtenkonstruktion mit Zubehör, Kleidung, Schmuck, Knüpfarbeiten, Hausrat, Waffen, Reiterausrüstungen, magische Heilmittel und Spielzeug. Mehrheitlich zeichnen sich die von Karutz gesammelten und dem Museum geschenkten Objekte durch eine besondere handwerkliche Qualität und durch die Tatsache aus, dass ihre Erwerbssituation größtenteils publiziert wurde. 1986 unternahm Helga Rammow eine Sammelreise auf den Spuren ihres Vorgängers und erwarb über hundert rezente Vergleichsstücke.