Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

schliessen
  • Stirnmaske der Nuxalk (Bella Coola)

Stirnmaske der Bella Coola

Kanada, 19. Jh.; Holz, bemalt, Zedernbast, L: 76 cm, H: 24 cm; Inv. Nr.: 4351, Kauf: J. F. G. Umlauff, Hamburg,1904 (Sammlung Jacobsen 1885)
Geheimbünde mit ihren Feiern zur Initiation dominieren im Winter das Geschehen bei den Indianern der Nordwestküste. Einer der bedeutendsten Geheimbünde war und ist der Hamatsa-Bund der Kwakwaka’wakw (Kwakiutl), dessen ausgeprägtes Zeremonialwesen benachbarte Ethnien beeinflusst hat, u.a. die nordöstlich von ihnen lebenden Nuxalk (Bella Coola). Dem Hamatsa-Bund gehören alle hochrangigen Häuptlinge und Schamanen an. Bei den Ritualen des Männerbundes treten große, hölzerne, Vogelmonster darstellende Masken auf, die auf der Stirn getragen werden. An ihnen sind dichte Zedernbaststränge befestigt, die Gesicht und Körper des Tänzers weitgehend verdecken. Die Maske mit ihrem langen, beweglichen Schnabel mit einer kreisförmigen Öffnung verkörpert das gefürchtete Vogelmonster Krummschnabel, das eine Erscheinungsform des mythischen Menschenfressers ist, der am Nordende der Erde lebt. Wolfgang Haberland hält es für möglich, dass diese Maske 1886 in Hamburg gefertigt wurde. Zu dieser Zeit hielt sich eine Gruppe Nuxalk-Indianer im Rahmen einer deutschlandweiten Völkerschau, die der norwegische Kapitän Jacobsen für Carl Hagenbeck organisiert hatte, in Hamburg auf.