Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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Kopf- und Nackenstützen

Papua-Neuguinea, Mittlerer Sepik, bei Kaulagu, Kararau, Ende 19./Anfang 20. Jh.; Holz, Palmholz, Rotang, Kalk, L: 58,8 cm und 38 cm, H: 13,3 cm und 13 cm; Inv. Nrn.: 7765a, 7765c, Überweisung: Auswärtiges Amt Berlin (Sepik-Expedition 1912/13), 1916

Die ehemals weit verbreiteten Nackenstützen in der Südsee wurden von Männern zum Ruhen und Schlafen verwendet, um den Kopf vom Erdboden fern zu halten und aufwendige Frisuren zu schonen. Eine Vielzahl von Typen wurde geschaffen, u.a. aus einem Stück Holz gearbeitete oder aus in Rotangbügel eingebundenen, ausgearbeiteten Hölzern, die in geschnitzten Tierköpfen und -schwänzen enden. Bemerkenswert und selten ist die hintere Stütze, da sie aus sehr schwer zu bearbeitendem Palmholz gefertigt wurde.