Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
Hygienevorschriften.

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  • Hai-Maske, Bidyogo, Guinea Bissau, 20. Jh., Nachlass Sammlung Muhlack
  • Goldgewicht Schildkröte, Akan, Ghana, 19./20. Jh., Nachlass Sammlung Muhlack
  • Aufsatzmaske Elefant, Grasland Kamerun, 20 Jh., Nachlass Sammlung Muhlack

Macht und Magie - Tiere in den afrikanischen Kulturen

2022 stehen die Lübecker Museen mit gleich drei Ausstellungen im Zeichen von Afrika.

Zum Auftakt präsentiert die Völkerkundesammlung mit dem Museum für Natur und Umwelt eine Ausstellung über das Verhältnis von Mensch und Tier in Afrika. Das Herzstück der Ausstellung bilden noch nie gezeigte Tierskulpturen aus 13 Ländern Afrikas. Wir möchten unsere Besucher:innen dazu einladen, die Tierwelt durch die Augen afrikanischer Künstler:innen neu zu entdecken und dabei althergebrachte europäische Vorurteile zu hinterfragen. Zudem dienen uns diese Kunstwerke als Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen ökologischen Problemen des Kontinents. 

In den folgenden Ausstellungen der Völkerkundesammlung, ab April im St. Annen Museum und ab September in der Geschichtswerkstatt Herrenwyk, geht es um Fragen rund um Religion und Kolonialismus. KOLK 17 Figurentheater & Museum beteiligt sich ebenfalls mit Veranstaltungen und Exponaten an den Ausstellungen. Durch dieses Projekt wollen wir die Zusammenarbeit innerhalb der Lübecker Museumslandschaft stärken und gemeinsame Themen aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchten.

Wall of Fame

Aktuell sehen sich die afrikanischen Nationen mit einer Vielzahl an ökologischen Problemen konfrontiert. Allen voran der Klimawandel, der bereits jetzt das dortige Leben weitaus stärker beeinträchtigt als in Europa. Neben Überfischung und Wilderei haben auch Abholzungen von Wäldern für die Plantagenwirtschaft, Umweltschäden durch den Bergbau sowie Ölkatastrophen, infolge von defekten Pipelines, gravierende Folgen für Mensch und Tier. Viele dieser Probleme haben ihre Wurzeln in der Kolonialzeit und auch die neueren Katastrophen sind untrennbar mit Abhängigkeiten von und Einflussnahme durch europäische, amerikanische und chinesische Konzerne und Regierungen verbunden. 

Ironischerweise wird entsprechend dem alten Klischee des „White Saviour“ in den westlichen Medien auch die Bekämpfung der bestehenden ökologischen Probleme fast ausschließlich als ein Verdienst europäischer und amerikanischer Menschen dargestellt. Dabei wird übersehen, dass es eine Fülle von Personen und Institutionen in Afrika gibt, die sich den Problemen in ihren Ländern selbst dieser Probleme annehmen. Einige von Ihnen möchten wir Ihnen hier als kleinen Hoffnungsschimmer für die Zukunft vorstellen.

Websites

Hawanatu Brima, Fridays for future
Nnimmo Bassey
Adenike
Dr. Alexander Akhigbe